Gerade in einem Anderen Forum gefunden und für leicht amüsant empfunden
Die Computer der letzten Generation sind echte Stromfresser im Verhältnis zu ihren Vorgängern. Heutige Computer sind in der Regel mit einem übermäßig leistungstarken Prozessor und einer überdimensonierten Grafikkarte ausgestattet. Das total übertriebene Leistungsangebot des Rechners wird für normale Anwendungen überhaupt nicht benötigt, sondern belastet nur unnötig die Stromrechnung! Moderne 3D Grafikkarten liegen zwischen 28 bis 57 Watt Energieverbrauch pro Stunde. Prozessoren mit 2,4 Ghz oder höhrer Tacktrate, insbesondere mit zwei Prozessorkernen, verbraucht min. 85 Watt pro Stunde.
Ältere Computer sind absolut ausreichend für normale Büroanwendungen, gelegentliches Surfen im Internet und zum gucken von DVD Filmen. Auch das rippen von CD's und codieren ins MP3 Format funktioniert mit ihnen ohne probleme.Stromsparen hin oder her, aber nen alten Schrott PC Nutzen? Da doch lieber neue Technologien... Was meint Ihr? Kramt Ihr bald wieder Euren C64 für Office Anwendungen heraus?Ja und nein. Wenn man ein altes Betriebssystem inklusive ebenso altem Office etc. benutzt, stimmt das natürlich. Neue Software funktioniert auf solchen Systemen aber schlichtweg nicht.
Ein interessanter Ansatz kommt hier vielleicht vom Bundesministerium für Umwelt, welches mit dem Bitkom koopereiert. Die Förderung von "Green IT" steht dabei im Vordergrund. Der gesamte Lebenszyklus von IT-Teilen soll effizienter und Ökologisch "günstiger" gemacht werden, Material effizient nutzen und natürlich auch Strom sparen. Das Problem ist bloss, dass solche Technologien bisher nur in Rechenzentren zum Einsatz kommen. Privatanwendern bleibt das bis dato verschlossen. Es ist allerdings möglich, einen sehr stromsparenden Rechner mit aktuellen Komponenten zusammen zu bauen, der Leistungsstark aber sparsam ist - ein wenig know how und Informationswille vorrausgesetzt.![]()


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