
Die Stromrechnung bringt es immer wieder an den Tag, die Stromkosten steigen und der Verbrauch verringert sich trotz energiesparender Geräte überhaupt nicht. Woran das liegt, kann mehrere Ursachen haben. Zuerst einmal sollte man einen Vergleich über einen Tarifrechner machen, ob der eigene Stromanbieter nicht zu teuer ist. Dazu nimmt man einfach die letzte Stromrechnung und schaut nach den abgerechneten Kilowattstunden. Diese Zahl wird in den Tarifrechner eingegeben und dann kann man ganz einfach vergleichen. Damit lassen sich die Stromkosten oftmals schon um einiges senken.
Außerdem sollte man überlegen, wo die Hauptverursacher der Stromkosten sitzen. Wer zum Beispiel mit Nachtspeicheröfen heizt, kann überlegen, wie gut die Wohnung isoliert ist. Sind gravierende Mängel, wie undichte Fenster, vorhanden, sollten diese beseitigt werden. Auch eine alternative Heizmethode kann helfen, die Stromrechnung zu kürzen. Veraltete Heizungspumpen verbrauchen ebenfalls zu viel Energie. Wer sich für ein neues Modell entscheidet, verbraucht nur ein Fünftel des Stroms.
Das Umweltbundesamt bietet viele gute Tipps, um die Stromkosten zu verringern. Oft ist man sich gar nicht bewusst, was die Stromrechnung so erhöht. Immer wieder werden Geräte, die in Stand-by stehen, bezüglich der Stromkosten unterschätzt. Ein einziger DVD-Player kann so ungefähr 22 Euro im Jahr an Stromkosten verursachen. Rechnet man dies einmal auf die gesamten Geräte im Haushalt um, kann man hier einiges einsparen. Auch das Aufladen von Akkus ist ein Posten auf der Stromrechnung. Viele Kleingeräte, wie Wecker oder Taschenrechner, können mit Solarzellen betrieben werden und senken so die Stromkosten.
Unser übersteigertes Gefühl für Sauberkeit treibt die Stromrechnung ebenfalls unnötig in die Höhe. Beim Wäschewaschen kann häufig auf die 60 Grad Wäsche verzichtet werden, die Wäsche wird mit einer niedrigeren Temperatur genauso sauber und sorgt für rund 50 % Einsparung bei den Stromkosten. Beim Bügeln sollte das Bügeleisen schon vor den letzten Wäschestücken ausgeschaltet werden. Mit der Restwärme können noch einige leichte Teile Strom sparend geglättet werden.
Auch beim Kochen kann die Stromrechnung entlasten werden. Die Herdplatten sollten immer entsprechend der Topfgröße gewählt werden und die Töpfe über einen glatten Boden verfügen. So geht am wenigsten Energie verloren. Natürlich sollte auch hierbei die Restwärme ausgenutzt werden. Sobald die Speisen fast gar sind, kann man den Herd ausschalten. Ebenfalls kann der Backofen gut 10 Minuten vor Ablauf der Backzeit ausgeschaltet werden, denn die vorhandene Wärme reicht vollkommen, um den Backvorgang zu beenden und die Stromrechnung wird weniger belastet.
Einen sehr großen Posten auf der Stromrechnung verursachen übrigens die beliebten, großen Plasmafernseher. Diese verbrauchen bis zu 600 KW im Jahr. Ein Kühlschrank hingegen kann schon mit 100 KW im Jahr betrieben werden.
Die ständige Nutzung von Computern verbraucht ebenfalls viel Energie. Wer hier nicht die Funktion des Energiesparmodus nutzt, wenn er seinen Arbeitsplatz verlässt, erhöht seine Stromrechnung deutlich. Auch verursachen High End Rechner deutlich mehr Stromkosten, als ein etwas leistungsärmeres Modell. Wer seinen PC nicht zum Spielen nutzt, sollte nicht unbedingt ein solches Modell wählen. Für Schreibarbeiten und Internet reicht ein Computer mit deutlich weniger Stromverbrauch. Ein Laptop ist aufgrund seines niedrigen Verbrauchs ebenfalls eine gute Alternative, die Stromkosten im Griff zu haben.
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